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  Lebensläufe

 

Marianne Kern: geboren 1952 in Datteln, aufgewachsen in Marl. Über Dorsten nach Haltern gezogen. Von 1970 bis 2003 war sie in einem sozialen Beruf tätig. Über eine Freundin fand sie Freude an der Malerei und nahm Unterricht in der Malschule von Christel Krones in Acryl und Encaustic-Malerei. Im Moment gehört ihre Vorliebe der Encaustic-Malerei. Die satten, leuchtenden Farben und deren wunderbarer Glanz faszinieren sie immer wieder aufs Neue. 

 

Hana Sejkora-Figgen:  geboren 1952 in Dux/Tschechei, wo geschichtlich Casanova verstorben ist. Sie hatte schon als Kind Interesse für Kunst. 1981 ist sie aus der damaligen Tschechoslowakei nach Deutschland eingewandert. Sie isr verheiratet, hat 2 Töchter, 2 Enkel. Sie arbeitet als Ärztin in eigener Praxis und wohnt in Gladbeck. Sie chreibt und träumt Lyrik und Prosa, malt Bilder in Aquarell, Öl, Acryl und Encaustic.

 

Heike Wenig: geboren 1945 in Willingen/Waldeck, lebt seit 39 Jahren in Dorsten, wo sie als Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie arbeitet. Sie malte seit 30 Jahren in Acryl und Öl, bis sie die Technik der Encaustic kennenlernte. Sie nimmt ihre Inspirationen aus intensiven Gesprächen und emotionalen Erlebnissen. In dem Ausdruck in Farben kann sie außer eigene Gedanken, Gefühlen und Eindrücken vor allem auch das widerspiegeln, was andere Menschen fühlen und erleben. Ihre Bilder sind deshalb von ihrer inneren Welt stark beeinflusst, auch wenn sich immer Andeutungen der Realität darin finden. 

 

 Presseberichte: 

Westfälische Nachrichten 19.11.2012

Alte Maltechnik im neuen Gewand

 

Leuchtende Farben schimmern im kräftigen Glanz, Strukturen bestechen durch ihre Tiefebwiemung. Bis Ende Dezember stellen Mrianne Kern,  Dr. Hana Sejkora und Dr. Heike Wenig ihre Encaustic-Werke im Ärztehaus, Gartenstraße 210-214 aus. Sie präsentieren damit eine über 5000 Jahre alte Maltechnik in neuem Gewand, heißt es in einer Pressemitteilung. "Dabei weren Wachsfarben mit speziellen Arbeitsgeräten erhitzt beziehungsweise geschmolzen und auf den Malgrund aufgetragen", erklärt Dr. Heike Wenig

 

 WAZ Gelsenkirchen

Mittwoch, 11. April 2012 

Beschreibung: http://marienhospital-buer.de/clear.gif

Encaustic Trio

Drei Künstlerinnen zeigen im Sankt Marien-Hospital Buer ihre Arbeiten in einer wenig bekannten Maltechnik


Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 21. April 2012, 17 Uhr in der Galerie des Sankt Marien-Hospitals Buer, Mühlenstraße 5-9 sind Gäste herzlich willkommen.

Satte leuchtende Farben mit einem kräftigen Glanz kennzeichnen die Bilder von Hana Sejkora-Figgen, Heike Wenig und Marianne Kern, die derzeit als „Encaustic Trio“ ihre Arbeiten im Sankt Marien-Hospital Buer ausstellen.

Seit mehreren Jahren schon malen die drei Freundinnen aus Gladbeck, Dorsten und Haltern nicht nur gemeinsam, sondern sie inspirieren sich auch gegenseitig mit neuen Ideen. Lange malten sie vor allem in Acryl und Öl, entdeckten vor einiger Zeit auch die Encaustic für sich.

Die Encaustic ist eine Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente mit Hilfe elektrisch geheizter Malgeräte auf den Untergrund aufgebracht werden. In der griechischen Antike wurden kalte Farben entweder mit heißen Spachteln, den über glühenden Kohlebecken erhitzten „cauteria“, aufgetragen und anschließend durch Hitzeeinstrahlung (glühendes Eisen) eingebrannt oder heißflüssig auf Holz, Stein oder Elfenbein aufgebracht.
Die Encaustic war damals eine sehr aufwendige Technik. Andere Maltechniken lösten sie ab, bis sie schließlich in Vergessenheit geriet. Erhalten gebliebene ägyptische Mumienportraits zeigen noch heute eine einmalige Leuchtkraft und Frische.
In der frühen Neuzeit nahm das Interesse an antiker Kunst und antiken Kulturen wieder zu und Künstler widmeten dieser lang vergessenen Maltechnik wieder mehr Aufmerksamkeit. Vor allem die Langlebigkeit der Encaustic-Gemälde faszinierte sie, da Ölbilder der alten Meister durch Abdunkeln und Schwundrisse zu verloren gehen drohten. Forscher versuchten, das Rätsel der Wachstechnik zu lösen. Doch liegt die Encaustic-Kunst wohl zu sehr im Dunkel der Vergangenheit.

Auch im 20. Jahrhundert schufen international bedeutende Künstler Encaustic-Werke.

Die Bilder von Hana Sejkora-Figgen, Heike Wenig und Marianne Kern sind bis Mitte. Juli 2012 im Sankt Marien-Hospital Buer zu sehen. 

 

Halterner Zeitung
 

Encaustic-Ausstellung
Abstrakte Formen mit fantastischen Strukturen
HALTERN Viele neugierige Blicke ernteten am Freitag zur Ausstellungseröffnung im alten Rathaus die Bilder des Encaustic-Trios. Die Künstlerinnen Marianne Kern, Hana Sejkora-Figgen und Heike Wenig beantworteten gerne die vielen Fragen zu der Encaustic Maltechnik, die den meisten Besuchern bis dahin unbekannt war.
Mit so viel Interesse habe ich nicht gerechnet“, sagte die Halternerin Marianne Kern begeistert. „Da kaum jemand weiß was Encaustic ist, war ich gespannt zu sehen wie die Ausstellung angenommen wird“.
 
Bei der über 3000 Jahre alten Maltechnik werden Wachsfarben mit Hilfe eines Maleisens, das in etwa so aussieht wie ein kleines Bügeleisen, erhitzt und auf die Leinwand gebracht. So lassen sich dann sehr abstrakte Formen mit fantastischen Strukturen kreieren aber auch sehr gegenständliche Abbildungen.

Die Inspiration für ihre Bilder nehmen die drei Künstlerinnen aus dem Alltag. „Meine Arbeit, die Natur, das alles inspiriert mich“, sagte Hana Sejkora-Figgen. „Oft habe ich dann ein Konzept im Kopf und male gleich mehrere Bilder auf einmal“.


Encaustic ist außerdem ein Malverfahren, das sehr leicht zu erlernen ist. Denn durch das Zerfließen der heißen Wachsfarben entstehen sehr schnell abstrakte Formen in einzigartigen Farbenkombinationen

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